Als Urknall Mode war
Physik vom andern Stern
ALLES aus NICHTS?
Dunkle Materie
Weltbild-Wunder
Der blinde Beobachter
Vergeistigte Physik
ORAKEL Einstein
LICHTUHR RELATIV
Schizophrene Physik
Fehlerproduktion RT
Logik versus Logik
Langsamere Uhren?
Ist Wissenschaft frei?
"Elvis lebt!"
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Schiffbruch Belletrist.
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Über  diesem Thema waltet nicht einmal ein Unstern – bestenfalls ein schwarzes Loch, das jede kritische Äußerung ein für allemal aufsaugt und keine Rückmeldung zulässt.

 

Hatte sich die Naturwissenschaft im Prozess der Aufklärung weitestgehend von theologischen Einflüssen befreien können, steht heute jede weltanschaulich relevante Forschung faktisch unter der Aufsicht der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Oberhaupt jener weltweit einflussreichsten Akademie ist der Papst, der damit gleichermaßen für Wissenschaft wie für die Anerkennung von Wundern zuständig ist (zur Absicherung einer späteren Selig- bzw. Heiligsprechung vollbringt er postum auch eigene Wunder). Folgerichtig wird heute die wissenschaftlich interessierte Welt mit physikalischen Wunderlehren geflutet, die einem Galilei oder Newton die Zornesröte ins Gesicht treiben würde.

 „Alles kann aus Nichts entstehen“ (z.B. Gerhard Börner, Kosmologe) ist wieder offizielle Lehrmeinung, um die Urknallschöpfung aus dem Nichts abzusichern: Ein Rückfall noch vor die Antike. „Die Urknall-Kosmologie ist die moderne Version der Schöpfungsgeschichte“ verkündet die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Prachtband zum Jahr der Physik 2000 – ein klares öffentliches Bekenntnis zur Bestätigungsforschung für poetische Bibeltexte (Einstein bescheinigte dem Jesuitenpater George Lemaître, der das Urknallmodell in frommer Absicht kreiert hatte, eine „scheußliche Physik“. Die heutige zugelassene Physikerelite hingegen weiß um die Aussichtslosigkeit einer Zulassung alternativer Forschungen und gibt sich gequält begeistert.) Die  suggestive Frage „Der Himmel des Christentums – ein Paralleluniversum neben unserer Welt?“ (Quarks & Co 10.5.2011) löst zwar für die Theologen das prekäre Problem der Lokalisierung des christlichen Himmels in Zeiten weitreichender Kosmosforschung, hat aber nicht den Hauch einer Chance, mit physikalischen Methoden bestätigt zu werden.„Physik des Christentums“ vom amerikanischen Physikprofessor Tipler erklärt sämtliche Wunder der Bibel rein physikalisch (auch die Jungfrauenschwängerung) und suggeriert die Einheit von Physik und Religion, wie sie in der Enzyklika „Pascendi…“ (1907) zum Programm erhoben wurde, wobei natürlich „... der heiligen Theologie der erste Platz gebührt, ... es liegt an den übrigen Wissenschaften und Künsten, ihr zur Hand zu sein und ihr gleichsam die Dienste einer Magd zu leisten. ... ist es unsere Absicht, mit allen Mitteln ein eigenes Institut zu fördern, an welchen Mitglieder aller Katholiken von wissenschaftlichen Ruf am Fortschritt jeder Art von wissenschaftlichen und gelehrten Studien arbeiten sollen, im Licht der katholischen Wahrheit und unter ihrer Führung. Gebe Gott, dass wir diesen Plan glücklich durchführen können.“ Mit der Neugründung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften 1936 wurde dieser Plan so glücklich durchgeführt, dass es heute z.B. aussichtslos ist, neue astronomische Objekte zu entdecken und der Öffentlichkeit zu präsentieren, wenn diese nicht ins Schöpfungsweltbild (Urknall) passen. (Siehe das Schicksal des amerikanischen Spitzenastronomen Halton Arp, dessen Bilder von physisch miteinander verbundenen Galaxien verschiedener Rotverschiebung den Urknall in Frage stellte, so dass man ihn aufforderte, den Forschungsgegenstand zu wechseln. Da der Mann Charakter hat und sich weigerte, entzog man ihm kurzerhand die Beobachtungszeiten an den Großteleskopen. Der Mann siedelte ins „aufgeklärte“ Deutschland über und muss nun erleben, wie man ihn hier „als letzten Urknallgegner“ verhöhnt [ZEIT online 6.1.2010 anlässlich seines 82. Geburtstages]).

 

Die Frage, wie frei unsere Wissenschaft tatsächlich sei, stellt sich um so dringlicher, je tiefer man gräbt. Sànchez Sorondo, der heutige Kanzler der Päpstlichen Akademie, wurde  gefragt, was die Höhepunkte der Akademie seit ihrer Neugründung durch Pius XI. im Jahr 1936 waren, und seine Antwort lässt aufhorchen "Ihre fruchtbarste Zeit war meiner Meinung nach die Zeit, in der sie von Max Planck, dem Vater der Quantentheorie, geleitet wurde." (30 Tage in Kirche und Welt, März 2009)

Max Planck als Leiter der Päpstlichen Akademie? Hat Sorondo hier etwas verwechselt oder hat er ein bis dahin gut gehütetes Geheimnis ausgeplaudert? Denn keine Biografie bestätigt diese Aussage, auch ausgewiesene Planck-Forscher in Göttingen (D. Wuensch) und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Berlin) wissen nichts davon. Simpler Irrtum oder gezielte Geheimhaltung, um die Glaubwürdigkeit des „Papstes der Physik“ Planck nicht zu beschädigen und seine allzu große Nähe zum Papst als unmittelbaren Vorgesetzten sichtbar zu machen?

 

Nun wäre es naheliegend, derartige Fragen nach der Freiheit der Wissenschaft innerhalb der Wissenschaft zu diskutieren. Aber dort hat sich bereits eine Grundhaltung etabliert, die auf Anfrage ein Physiker (Knut Urban, Forschungszentrum Jülich) und ehemaliger Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft so zusammenfasst:

Die Physik ist Gottes und nicht des Menschen Wille – oder könnten Sie sich eine Physik gegen Gottes Wille vorstellen? Die Welt Gottes ist nicht so simpel, wie wir das gern hätten. Aber es ist uns aufgegeben uns in Bescheidenheit zu kümmern, und das ist das, was wir in der Wissenschaft tun.“ – Selbst die höchsten Repräsentanten der Wissenschaft reden bereits in einer Sprache, die man bisher nur von geistlichen Würdenträgern kannte.

 

Auf dieser ideologischen Basis wird jetzt Wissenschaft und natürlich auch Populärwissenschaft betrieben. Das Wissenschaftsmagazin Quarks und Co kommt gleich im Titel seiner Sendung vom 10.5.2011 zur Sache. „Als Gott geboren wurde – auf der Suche nach der Weltformel“ zeichnet dann auch mit Hilfe von hinkenden Analogien („Ich bin der Herr, das Licht“ = Licht als elektromagnetische Welle), wissenschaftlich unhaltbaren Behauptungen („Licht ist immateriell)  bzw. suggestiven Fragen ein spirituelles Weltbild, das keinen Hehl mehr aus seiner geistigen Urheberschaft macht.

Vom coolen und beliebten Welterklärer im Deutschen Fernsehen Harald Lesch wissen wohl nicht sehr viele, dass er als Philosophiedozent fest verankert ist an der Hochschule für Philosophie SJ in München. SJ? Society Jesu – jener strenge Jesuiten-Orden, dessen Gründer Ignatius von Loyola sagte: „Ich werde glauben, dass Weiß Schwarz ist, wenn es die heilige Kirche so befiehlt.“ 

In der Sendereihe Alpha bis Omega gibt Lesch den rationalen Physikprofessor, der mit einem Theologen über Bergpredigt, Heiland und andere Bibelgeschichten diskutiert, wobei auf beinahe peinliche Weise eine unverbrüchliche Verbindung zwischen Wissenschaft und Religion demonstriert wird.

Auch Herr Scobel erklärt gern die Welt „rein wissenschaftlich“, aber als ehemaliger Jesuitenschüler weiß er, wie man rhetorisch das eine mit dem anderen verquickt, bis das spirituelle Weltbild (fast) wie ein wissenschaftliches aussieht.  

 

Wie frei ist noch die Wissenschaft?

 
All jene, die wortreich die reale Freiheit der Wissenschaft behaupten, müssen sich zumindest folgenden Fragen stellen:

1.      Warum werden Forschungstrends in weltanschaulich relevanten Forschungen fast ausschließlich durch Absprachen in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften festgelegt? (Urknall = Schöpfung, Paralleluniversum = christlicher Himmel, Endknall im Omegapunkt = Apokalypse usw.) Einmal immer und immer wieder von Templeton-Preisträgern als Forschungsgegenstand ausgerufen, fallen sämtliche alternativen Forschungen sofort durchs Raster.

2.      Warum gibt es keine Diskussionskultur mehr, die gegensätzliche Standpunkte auf Augenhöhe verhandelt? Warum erfährt selbst der Interessierte auf allen Kanälen immer nur die eine einzige offiziell abgesegnete Meinung? Warum also erfährt er nichts von einem Offenen Brief hochrangiger Urknall-Kritiker, wenn er nicht zufällig auf einer chinesischen (!) Internetseite www.china-intern draufstößt, die wahrheitsgemäß darauf verweist, die erste deutsche Übersetzung des Briefes ins Netz gestellt zu haben…? Das renommierte Fachblatt New Scientist veröffentlichte im Mai 2004 diesen Offenen Brief von 33 Wissenschaftlern aus aller Welt (später von weiteren hunderten Wissenschaftlern unterschrieben), in dem es heißt: „Die Urknalltheorie basiert auf einer großen Anzahl hypothetischer Wesenheiten, auf Dingen, die wir niemals beobachtet haben - Aufblähung, dunkle Materie und dunkle Energie sind die auffallendsten Beispiele. Ohne diese gäbe es einen fatalen Widerspruch zwischen den Beobachtungen durch die Astronomen und den Vorhersagen der Urknalltheorie. In keinem anderen Bereich der Physik würde diese stetige Zuflucht in neue hypothetische Objekte als ein Weg akzeptiert werden, um die Lücken zwischen Theorie und Beobachtung zu schließen. ... Diejenigen, die die Urknalltheorie anzweifeln, fürchten, dass es ihre Zulassung kostet, wenn sie dies aussprechen. Selbst Beobachtungen werden heute durch diesen Filter interpretiert. ... Dies spiegelt eine wachsende dogmatische Einstellung wider, die für den Geist freier wissenschaftlicher Untersuchungen einen Fremdkörper darstellt. ...“

3.      Warum akzeptiert eine aufgeklärte Öffentlichkeit diesen unsäglich würdelosen Umgang mit Spitzenwissenschaftlern, die sich lediglich den Luxus einer eigenen Denkweise bewahrt haben und vom Mainstream abweichende Auffassungen vertreten? Methode des gehobenen Journalismus: Man denunziert nicht selbst, sondern lässt denunzieren. Gezielt ausgewählte Zitate lenken dabei den Leser in die „richtige“ Denkspur, die geradewegs – nein, nicht zum Scheiterhaufen, aber in die wissenschaftliche Bedeutungslosigkeit bzw. Lächerlichkeit führt. Wenn man an  Halton Arp schon nicht ganz vorbeikommt, so soll die Welt wenigstens wissen: „Sein Gedächtnis ist nicht mehr so gut, er geht gebeugt und stolpert manchmalEr trägt das Kreuz des Spinnertums…, Als Rudolf Kippenhahn seinen Posten als Direktor des Max-Planck-Instituts räumte, baten einige Mitarbeiter den neuen Institutsdirektor Simon White, Arp rauszuwerfen. Er sei eine Blamage fürs Institut… Am Max-Planck-Institut hat Arp inzwischen eine neue Theorie aufgestellt: eine VerschwörungstheorieMan könnte Mitleid bekommen, aber Halton Arp ist keine tragische Figur. »Es macht ihm Spaß, querzuschießen«, sagt der Kosmologe Gerhard Börner, der mittwochs mit Halton Arp Seniorentennis spielt...“ (ZEIT online 6.1.2010) Wer wollte Arp nach solcher medialen Hinrichtung noch zitieren? (Immerhin gehörte Arp einmal zu den 20 am meisten zitierten Astronomen – vor seiner Urknallkritik.)

 

Eine filmreife Konstellation: Beim Seniorentennis auf der einen Seite der erfolgreiche Mainstream-Kosmologe Börner, der trickreich und unangetastet über „Alles kann aus Nichts entstehen“ schwadronieren darf (das philosophische absolute Nichts und das landläufige Vakuum-Nichts, das ja immerhin Energie enthält, werden stillschweigend gleichgesetzt) und auf der Gegenseite der Spinner, Verschwörungstheoretiker und stolpernde Arp, der hartnäckig aber erfolglos auf Beobachtungstatsachen pocht: Ein schönes Bild vom heutigen Zustand der „freien“ Wissenschaft.

 
 

Vielleicht lassen sich die bis hierher genannten „Ärgernisse“ noch als punktuell zwar vorhandene, aber für den Zustand der Wissenschaft irrelevante Ausnahmeerscheinungen vom Tisch wischen. Erst das Aufzeigen organisierter Strukturen, die effektiv (quasi als Trojaner) in die Wissenschaft eindringen, um diese von innen her aufzulösen, könnte Erklärungszwänge auslösen – d.h. öffentliche Diskussion erzwingen.

 

Ein im Jahr der Physik 2000 auf der Vatikan-Webseite angekündigtes Symposium erhellt schlaglichtartig längst vermutete Zusammenhänge und stellt klar, dass z.B. hinter dem weltweiten „Erfolg“ des heutigen zur Bibel kompatiblen Urknall- bzw. Endknallweltbildes auch eine immense finanzielle Kraftanstrengung u.a. der amerikanischen Templeton Foundation steht.

 

The Far-Future Universe:

Eschatologie aus einer kosmischen Perspektive


Ein  Symposium gesponsert von der John Templeton Foundation

Unter dem Vorsitz von

Martin J.
Rees

Ratssaal

Päpstliche Akademie der Wissenschaften

Der Vatikan 

Rom, Italien 

(7., 8. und 9. November 2000)

Das Treffen wird in vollem Umfang von der John Templeton Foundation unterstützt.  Die Organisatoren sind: John Barrow, George V. Coyne, George Ellis, Michael Heller, Martin J. Rees.



Was verrät uns diese Ankündigung?

1.      Das Thema: Nach der Schöpfung (= Urknall), der Lokalisation des christlichen Himmels (= Paralleluniversum) werden jetzt physikalische Erklärungsmuster für die Apokalypse entworfen und zur allgemeinen Anerkennung gebracht.

2.      Der Vorsitzende: Martin J. Rees ist nicht nur königlicher Astronom, er begleitet eine Fülle von Ämtern und wacht in den wichtigsten Redaktionen von Fachzeitschriften über die „richtige“ Auswahl der Beiträge. Als Autor bzw. Co-Autor vieler Bücher bestimmt er maßgeblich die offizielle Linie in der Weltdarstellung. Er hält Zeitreisen für möglich, kann sich vorstellen, dass wir Menschen nur Computeranimationen fremder Zivilisationen sind und beriet sogar Georg Tipler bei seinem Versuch, die Wiederauferstehung nach dem Weltuntergang physikalisch plausibel zu machen (siehe Danksagung Tiplers in dessen „Physik der Unsterblichkeit“). In höchsten Tönen gelobt („Mister Universum“), bleiben seine Beiträge zur Wissenschaft eher im spekulativen Bereich.

3.      Der Veranstaltungsort: Der Vatikan etabliert sich zunehmend als Zentrum „freier Wissenschaft“, wo unabhängig von Konfession freier Meinungsaustausch garantiert wird, freilich „im Lichte der katholischen Wahrheit und unter ihrer Führung“ (Enzyklika Pascendi… 1907)

4.      Der Sponsor: Die Templeton-Stiftung knüpft an ihr Sponsoring Bedingungen: Wissenschaft muss im Bezug zur Religion stehen und ein spirituelles Weltbild befördern. „Über die im Prinzip löbliche Subventionierung von Studien, Symposien, Tagungen, über Ausschreibungen diverser Preise und das Sponsoring von Forschungskomitees erkauft sich Templeton nach und nach ein spirituelles Weltbild, das schließlich über die geistige und kulturelle Elite, über Universitäten und Medien in die Gesellschaften einsickert. … Die Konsequenz liegt in der schleichenden Theologisierung der Wissenschaft und im Ausverkauf religions- oder gottkritischer Forschung durch christlich imprägniertes Mäzenatentum. Das heißt im Umkehrschluss aber eben, dass kritische Forschung über negative Einflüsse der Religion auf das Leben so gut wie unmöglich gemacht wird.“ (Christian Schüle in ZEIT online 4.5.2006. Der Artikel legt die Abhängigkeitsstrukturen einer „freien Wissenschaft“ von religiösen Führungsansprüchen offen).

5.      Die Organisatoren: Vier der fünf Organisatoren des wissenschaftlichen Symposiums (außer Jesuitenpater Coyne) sind übrigens Templetonpreisträger – jenes mit 1,4 Million Dollar höchstdotierten Preises (höher als der Nobelpreis), der bis 2001 Templeton Prize for Progress in Religion hieß und jetzt durch Umbenennung als „Wissenschaftspreis“ wahrgenommen werden soll. Alle Organisatoren dieses sich wissenschaftlich gebenden Symposiums sind herausragende Förderer einer spirituellen Weltsicht, die als wissenschaftliche Weltsicht verkauft werden soll.

 

Fazit:

 Darf eine „aufgeklärte“ Gesellschaft länger tatenlos zusehen, wie eine ihrer tragenden Institutionen systematisch ihrer Identität beraubt wird und letztlich in die Bedeutungslosigkeit versinkt? Denn sobald dem Forscher eine solch tiefgreifende Einschränkung auferlegt ist, bitte nur zu einem spirituellen Weltbild kompatible Gegenstände zu untersuchen, ist die Freiheit nicht nur ein bisschen eingeschränkt – nein, die originäre Funktion der Wissenschaft wird durch Reduktion auf Ideologie ad absurdum geführt.

  Die Wiederbelebung eines fruchtlosen Prioritätenstreites zwischen Wissenschaft und Religion liegt nicht im Sinn der Sache, ebensowenig die aktuell so massiv betriebene „Verbindung des Wissens mit dem Glauben“ unter dem Führungsanspruch spiritueller Institutionen. Es geht einzig darum, die Wissenschaft an ihre grundlegenden Prinzipien zu erinnern und sie als unabhängige Instanz vor allerlei wissenschaftsfremden Begehrlichkeiten zu schützen. Der vom Steuerzahler finanzierte Auftrag an die Wissenschaft, Wissen neu zu schaffen statt bekannte Offenbarungen zu beweisen, muss politisch durchgesetzt werden. Dies sollte Konsens in einer aufgeklärten Gesellschaft sein.


30.5.2011