Als Urknall Mode war
Physik vom andern Stern
ALLES aus NICHTS?
Dunkle Materie
Weltbild-Wunder
Der blinde Beobachter
Vergeistigte Physik
N E U ORAKEL Einstein
N E U  LICHTUHR RELATIV
NEU Schizophrene Physik
NEU Fehlerproduktion RT
NEU Logik versus Logik
NEU Langsamere Uhren?
Ist Wissenschaft frei?
"Elvis lebt!"
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Schiffbruch Belletrist.
Autor/ Kontakt

Auf dieser Webseite www.klaus-gebler.de ist ergänzendes Material zu meinen Sachbüchern zu finden. Lediglich die Unterseite Schiffbruch (Belletristik) verweist auf meine belletristischen Arbeiten.

Meine zweite Webseite http://klaus-gebler.jimdo.com ist belletristischen Arbeiten vorbehalten.



Der Jesuitenpater und Kosmologe Lemaître erfand den Urknallmythos. Als Präsident der Päpstlichen Akademie verfügte er über eine mächtige Institution, um seine "physikalische Version der Schöpfungsgeschichte" als "Standardmodell der Kosmologie" selbst gegen den Widerstand Einsteins, Eddingtons und vieler prominenter Wissenschaftler durchzusetzen. Als Lemaître von Einstein einen Kommentar zum Urknall erbat, schrieb dieser:

"Ihre Berechnungen sind richtig, aber Ihre Physik scheußlich."                                                                          (Godard u. Heller 1979, S. 30)

Als Einstein 1933 seine Vortragsreise durch die USA macht, ist auch Georges Lemaître an seiner Seite, der das neue Urknallweltbild propagieren soll. Auf der langen Reise ist viel Zeit für Diskussionen, die Einstein umstimmen sollen. Doch das einzige, was sich Einstein abringen lässt, ist ein Lob für Lemaîtres guten Vortrag: „Dies ist die schönste und befriedigendste Erklärung der Schöpfung, die ich je gehört habe." Wissenschaftlich hat Einstein keinen Beitrag zum Urknall geliefert.

Doch solche Feinheiten sind längst vergessen – Einstein hat sich nach heutiger Darstellung von Lemaîtres explodierenden „Atom primitife“ nach langen Diskussionen überzeugen lassen.

Die "scheußliche Physik" des Paters Lemaître ist heute "allgemein anerkannt" und hat sich als Lehrbuchweisheit durchgesetzt - gegen Einstein.



Erinnerungen an ein kurioses Weltmodell 

Aus der Sicht des Jahres 2035 versucht der Autor zu verstehen, wie der Urknallmythos einmal als ernsthafte wissenschaftliche Weltbeschreibung zur Geltung gebracht werden konnte. Anhand vieler Originalzitate werden Hintergründe deutlich, die auf die zielgerichtete Umwandlung der Physik in Metaphysik verweisen.

Die vollständigen "Erinnerungen an ein kurioses Weltmodell" sind im Buchhandel erhältlich und als PDF-Datei (Buchblock 176 Seiten) für den nichtkommerziellen Gebrauch hier einsehbar:


Als der Urknall Mode war.pdf


Einen bildhaften Überblick über den Inhalt der einzelnen Kapitel gibt eine    Dia-Präsentation, die zur Einführung in das Thema geeignet ist und sich vor allem an interessierte Laien wendet. Die einzelnen Folien sind als Anregung zur Lektüre der zugehörigen Kapitel gedacht.
"Das Rätsel der Dunklen Materie" (im Anhang) beschreibt bildhaft, wie die Corioliskraft die vermeintlich "fehlende" Gravitationsmasse (Dunkle Materie) ersetzen kann.


PräsentationUrknallMode.pdf


Beispiele:

Folie 37 der Präsentation zum Kapitel 22 verweist auf die aktuelle Situation in der Kosmologie. Kirchenzeitung wie Physikjournal berichten fast gleichlautend von einem Anfang der Welt, vor dem weder Materie, Zeit und Raum existiert haben soll. Da diese bislang konsequent vertretene Lehrbuch-These weder theologisch noch physikalisch länger haltbar erscheint, findet gegenwärtig ein stiller, aber radikaler Kurswechsel statt. Man räumt ein, dass die Materie auch vor dem großen Knall als Schöpfung Gottes existiert habe, und Stephen Hawkins hat auch schon einen neuen unfehlbaren Beweis dafür abgeliefert. Danach lief die Zeit vor dem Urknall rückwärts...




Folie 15 verweist auf den uralten Trick, wie "allseits Anerkanntes" als Synonym für "Wahrheit" benutzt wird. Dabei ist allseits Anerkanntes zunächst ein Produkt von Werbung und Propaganda und bedarf der reinigenden Kritik, bevor - vielleicht - ein Körnchen Wahrheit übrigbleibt.



Folie 10 zum Kapitel 2 zeigt auf, welch naive Logik der Urknall-Hypothese zugrunde liegt.




War nun kurz nach dem Urknall das Universum so klein, dass 100 Milliarden davon in einen Wasserstoffkern gepasst hätten, oder fand der Urknall  "überall" statt?

Wer sich unvoreingenommen der modernen Kosmologie nähern möchte und dabei voraussetzt, die physische Welt müsse doch mit physikalischen Begriffen und Methoden nachvollziehbar erklärbar sein, macht sehr schnell die ernüchternde Erfahrung: Die Kosmologie repräsentiert ein buntes Sammelsurium unterschiedlichster Interessen und Denkweisen. Gerade hat man sich widerstrebend überreden lassen, den Urknall als Schöpfung von Zeit, Raum und Materie nach Vorgabe des Paters Lemaître als "moderne wissenschaftliche Weltsicht" zu akzeptieren, soll man das alles schon wieder vergessen und eine vollständige Kehrtwende mitmachen: Auch vor dem Urknall gab es das alles, nur die Zeit lief rückwärts. Die Vermischung aller möglichen Konzepte, Denkweisen, Interessen usw. gibt dann dem redlich Suchenden bald das Gefühl, dass es in der Kosmologie um viel bedeutendere Dinge geht als um simple Physik, so dass auf die Befindlichkeiten der Physiker nicht sonderlich Rücksicht genommen werden muss.

Und leise zieht sich der Suchende zurück.